Portrait
Zu meiner Person:
Ich bin 46 Jahre alt und als Technischer Angestellter in einem mittelständischen metallverarbeitenden Unternehmen tätig.
Obwohl ich sehr naturverbunden bin, hatte ich bis 2003 keine Ambitionen oder sonstiges mit einer Bienenzucht in Betracht gezogen. Ende 2003 kam ein Altimker auf mich zu und fragte ob dies kein Hobby für mich wäre. Zunächst lehnte ich dankend ab, doch nach mehreren Anfragen stimmte ich neugierig geworden zu.
Im Winter 2003 stellten wir zusammen Mittelwände für das Schustersystem her. Kurz darauf verschaffte ich mir verschiedene Fachliteratur über das Imkern und den Umgang mit Bienenvölkern. Nebenbei bekam ich von meinem Altimker noch einige praktische Unterweisungen. Da der Reiz und die Bereitschaft mit Bienen zu arbeiten immer größer besuchte ich auch einige Lehrgänge am Holzheimer Lehrbienenstand.
In mehreren Schritten wurde mir erklärt wie ein Bienenvolk aufgebaut ist, auf was man alles zu achten hätte bei der Imkerei. Welche Vor.- und Nachteile die einzelnen Magazine hätten. Ich entschied mich für die Fortführung des Flachzargenmagazin von Schuster. Leider gab es für dieses System keine Beuten oder Rähmchen im Fachhandel zu kaufen. Da ich handwerklich keine Berührungsängste habe und maschinell gut ausgerüstet bin, sollte dies kein Hinderungsgrund für mich und diesem neuen Hobby sein. Es wurden Skizzen angefertigt und Material für 16 Magazine von einer nahe gelegenen Schreinerei bestellt. Es ließ nicht lange auf sich warten und ich hatte die ersten Magazine und Rähmchen fertig.
Von einem Onkel, der selbst schonüber 40 Jahre imkerte, bekam ich mein erstes Volk im Frühjahr 2004 geschenkt. Es dauerte nicht lange und es gesellte sich ein zweites Volk dazu, daß sich als Schwarmtraube in einem meiner Apfelbäume aufhielt. Im Juni schleuderte ich meinen ersten Honig und war erstaunt wie viel es gab.
Irgendwas musste ich falsch gemacht haben, denn nach dem kalten Winter 2004/ 2005 war der Bestand der Bienen sehr mager. Obwohl noch viel Futter in den Waben war hatte ich einen großen Verlust an Bienen zu beklagen. In beiden Völkern war die Königin noch vorhanden. Nun mussten diese wieder aufgebaut werden, an einen Honigertrag in diesem Jahr war gar nicht mehr zu denken. Im Sommer hatten sich die Völker wieder soweit erholt, dass sich die Hoffnung auf etwas Honig besserte.
Um einen nochmaligen Rückschlag an Bienensterben zu vermeiden, baute ich im mir Herbst 2005 ein kleines Bienenhaus mit vier Standplätzen. Dieses stellte ich in unseren Garten auf. Der Standort war ideal gewählt, denn im Umkreis befinden sich hier viele Obstbäume, Kastanien, Holunderbäume und Blumenwiesen sowie Raps– und Getreidefelder. Selbst der eigene Garten ist so angelegt, dass die Bienen immer genügend Arbeit mit den Blüten haben und am Gartenteich eine Rast einlegen können.
Nachdem die Außenarbeiten an dem Bienenstand abgeschlossen waren, fing ich im Winter mit dem Kerzenwachsgießen an. Aufgrund stetiger Nachfragen nach meinen Honig und Wachserzeugnissen wage ich nun den Schritt meine Artikel im Internet anzubieten.
Nun wüsche ich Ihnen viel Spaß beim Durchblättern meiner Homepage, vielleicht ist auch der eine oder andere Artikel dabei, der Ihnen gefällt...
Über ihren Besuch oder eine Bestellung würde ich mich sehr freuen.
Mit sonnigen Grüßen
